Teamwork statt dunklem Kämmerchen

Mein Job als Softwareentwickler

Der Erfolg von VINCORION hat viele Gesichter. Wir wollen in unserer Interviewreihe einen Einblick in unseren Arbeitsalltag geben und Ihnen zeigen, wie vielfältig die Aufgabenbereiche und Karrierechancen sind. Heute stellen wir vor:

Söll, Christoph, Softwareentwickler
Abteilung: ENG-S
Unternehmensbereich: Power Systems
Standort: Altenstadt

Was ist Deine Aufgabe bei VINCORION?

Ganz generell? Software entwickeln. 🙂 Im Detail ist es sehr abwechslungsreich, weil für jedes Projekt etwas anderes benötigt wird. Als Softwareentwickler bin ich für alles da – mal mehr für hardwarenahe Entwicklung und mal mehr für das Frontend. Für mich ist das genau das Richtige, da mir so nie langweilig wird. Generell ist der Anteil an Embedded Programmierung höher.

Welche Ausbildung und Berufserfahrung hast Du?

Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme gemacht. Danach habe ich noch ein halbes bis dreiviertel Jahr als Facharbeiter gearbeitet, bis ich dann weiter auf die Schule gegangen bin. Dort habe ich das Fachabitur nachgeholt und anschließend den Bachelor in Elektro- und Informationstechnik an der HS Kempten absolviert. Seit 1,5 Jahren arbeite ich nun bei VINCORION als Softwareentwickler.

Welche Fähigkeiten sollte man für Deine Aufgabe mitbringen? Welche besonderen Fertigkeiten hast Du im Rahmen Deiner Ausbildung dafür gelernt?

Da ich viel embedded, also hardwarenah arbeite, sind elektrotechnische Kenntnisse ein großer Vorteil. Natürlich sollte man als Softwareentwickler auch Programmieren können. 😉 Meine Vorkenntnisse hierfür waren vor allen die Programmiersprachen C, C# und Visual Basic, sowie ein bisschen JavaScript. Keine größeren Vorkenntnisse hatte ich in HTML / CSS und Java. Aber dafür habe ich dann auch ein bisschen Einarbeitungszeit bekommen.
Darüber hinaus sollte man auf jeden Fall teamfähig sein. Ein Softwareentwickler arbeitet nicht alleine in irgendeinem dunklen Kämmerchen, sondern mit einem Team von anderen Ingenieuren zusammen.

Mit wem arbeitest Du typischerweise zusammen?

Da unsere Software in den meisten Fällen sehr hardwarenah ist, sind die Kolleginnen und Kollegen aus der Elektronik oft eine der ersten Ansprechpartner in vielen Projekten. Darüber hinaus habe ich auch viel Austausch mit unseren Systemingenieurinnen und Systemingenieuren, vor allem wenn es um die Integration in den Projekten geht. Da das Wort Projekt schon ein paar Mal gefallen ist: mit unseren Projektleitenden gibt es natürlich auch einen Austausch. Ab und zu helfe ich auch den Kolleginnen und Kollegen im Prüffeld bei einer Fehlersuche oder Inbetriebnahme.

Gibt es aktuell eine besondere Aufgabe (Projekt), an der Du arbeitest?

In den letzten Monaten habe ich viel für unser mobiles Energiemanagementprojekt PPM modular gearbeitet. Zu meinen Aufgaben hierfür gehörten unter anderem die Ablaufsteuerung und die Displaysoftware. Darüber hinaus bin ich auch in vielen unsere HMI Upgrades (Human-Machine Interface) involviert. Hierzu liegen meine Aufgaben in der Erstellung einer Display Oberfläche (Frontend), das Einrichten des Displayrechners (Betriebssystemauswahl, IP-Konfiguration) sowie die dazugehörige Controllerprogrammierung.

Wie läuft ein typischer Arbeitstag bei Dir ab?

Einen typischen Arbeitstag gibt es durch die vielfältigen Projekte eigentlich nicht. In der Regel komme ich zwischen 8:00 und 8:30 Uhr auf Arbeit. Dann starte ich mit Organisatorischem – E-Mails, Rücksprache mit Kolleginnen und Kollegen. Anschließend arbeite ich am Projekt, bevor es 12 Uhr dann mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen in die Mittagspause geht. Nachmittags gibt es öfter Projektbesprechungen oder ich arbeite am Projekt weiter, bevor der Arbeitstag normalerweise zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr endet.

Wenn wir Dich an Deinem Arbeitsplatz besuchen, wie sieht dieser aus?

Oh weh. Meisten recht chaotisch. Auf dem einen Schreibtisch stehen mein Laptop und meine Monitore, ein Block und die Hardware, an der ich aktuell programmiere. Auf dem anderen Schreibtisch steht viel Hardware von anderen Projekten rum, damit diese, wenn nötig, gleich zur Hand sind. Und eine Menge Leitungen für alles Mögliche… Alles in allem ein geordnetes Chaos. 🙂

Was hast Du Dir für Deine berufliche Zukunft vorgenommen?

Für meine berufliche Zukunft habe ich auch weiterhin vor, das zu machen, was mir aktuell gefällt. Und aktuell ist das Programmieren/Softwareentwicklung. Aber wer weiß, vielleicht will ich in Zukunft doch wieder eher in Richtung Elektrotechnik.

WAS IST IHRE MEINUNG?

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