Sicherheit in der Luft und am Boden: Maßgeschneiderte Technologien für die Luftfahrt

Vom 22. bis 26. Juni präsentieren wir uns mit unserer Kompetenz und unseren Luftfahrt-Experten auf der ILA Berlin. Gemeinsam mit dem BDLI stellen wir unter Beweis, wie maßgeschneiderte Technologien die nachhaltige Mobilität in der Luft vorantreiben – vom Energiesystem, über den Antrieb bis hin zur Maintenance. Kommen Sie mit uns ins Gespräch und entdecken Sie Trends, die Sicherheit und Effizienz verbinden.

Sie finden uns in Halle 4, Stand 151.

Leistung, an der Leben hängt

Im engen Schulterschluss mit Anwendern und Kunden entwickeln wir die Next Generation Hoist – mit zusätzlicher Tragkraft, höherer Geschwindigkeit und unserer bewährten Capstan-Technologie. Sie garantiert maximale Sicherheit und Zuverlässigkeit in jedem Einsatzszenario.

Seit Jahren sind wir mit der hydraulischen Rettungswinde für den NH90-Helikopter etabliert. Bei Gesprächen und systematischen Befragungen mit Helikopterherstellern und Anwendern haben wir Impulse zur Optimierung aufgenommen. Für uns der Anstoß, unsere Winden-Erfahrung mit unserer Innovationskraft zu kombinieren und eine elektrische Rettungswinde zu entwickeln, die in puncto Performance, Zuverlässigkeit und Sicherheit neue Standards setzt. Erfahren Sie mehr und besuchen Sie uns auf der ILA 2022!

Sicher und energieeffizient in der Luft

Seit über 60 Jahren sind wir auf dem Markt der zivilen Luftfahrt aktiv. Unsere Kompetenzen fließen beim Erzeugen und Wandeln elektrischer Energie in der Luft sowie bei der Bodenstromversorgung ein. Aber auch in der militärischen Luftfahrt sind wir kompetenter und zuverlässiger Partner, und sind beispielsweise mit unserem Generator im Eurofighter an Bord. Wichtige nationale, europäische und internationale Entwicklungsprojekte können wir mit diesem Know-how mitgestalten. Die Entwicklung des Future Combat Air System können wir mit unseren Technologien vorantreiben: Kommen Sie mit uns zu Energy Systems, Ground Power Solutions, De-Icing Systems und Radomes für die Luftfahrt und Schlüsselprojekten der nächsten Jahrzehnte ins Gespräch!

Nur etwa eine Autostunde südlich von Wedel liegt das beschauliche Munster. Eine recht unspektakuläre Kleinstadt in der Lüneburger Heide, aber mit über 5.000 stationierten Soldaten und über 9.000 Hektar Truppenübungsplatz der größte Standort der Bundeswehr. Hier gehören der Anblick von Soldaten in Flecktarn, Schützenpanzer, Kampfpanzer und Haubitzen zum Alltag. Munsteraner, die im Sommer im Eiscafé sitzen sind an den Lärm, der von den Schießbahnen hallt, gewohnt. Und über dem Deutschen Panzermuseum in der Kleinstadt prangt in großen orangefarbenen Buchstaben ein Ausspruch des in Berlin geborenen Philosophen Walter Benjamin: „Wer aber den Frieden will, der rede vom Krieg.“ Denn mit diesen Schrecken vor Augen ist ein Krieg nicht zu führen.

Hoffnung auf dauerhaften Frieden evaporiert
Im Europa des 21. Jahrhundert hatten wir die Hoffnung, dass Krieg als Mittel zur Durchsetzung von Politik keine Option mehr sei, dass unsere Mechanismen für ein friedliches Miteinander – Diplomatie, Handel und Austausch – ausreichen und uns Sicherheit garantieren.

Mit dem Überfall auf die Ukraine vom 24. Februar ist diese vermeintliche Gewissheit verschwunden. Sie ist geradezu evaporiert. Wie die Städte der Ukraine derzeit unter schwerem Artilleriefeuer und Luftangriffen vor unseren Augen evaporieren, zehntausende Soldaten und Zivilisten sterben, noch mehr an Leib und Seele verwundet werden und Millionen Menschen sich auf die Flucht machen. Der Krieg ist zurück in Europa, und wir erleben mit ihm eine Zeitenwende.

Reaktion auf schonungslose Realität

Konfrontiert mit der schonungslosen neuen Realität musste die deutsche Politik reagieren. Am 27. Februar, in einer sonntäglichen Sondersitzung des Deutschen Bundestages, sprach Bundeskanzler Scholz zum ersten Mal von einer Zeitenwende und offenbarte der erstaunten Deutschen Öffentlichkeit den Willen der Bundesregierung, die Bundeswehr zu einer der modernsten Armeen in Europa auszubauen. Hierfür wurde ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro angekündigt und darüber hinaus zugesagt, dass fortan jährlich 2 % der Bruttoinlandproduktes in den Verteidigungshaushalt fließen sollen.
Was ist seitdem geschehen?

Seit der Ankündigung durch Bundeskanzler Scholz ist viel Wasser die Spree hinuntergeflossen, noch mehr Menschen sind in der Ukraine gestorben, Städte zerstört und täglich erreichen uns neue Nachrichten von schrecklichen Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung. Was ist von den Ankündigungen geblieben und wie sieht der weitere Weg nach vorne aus?

Der Verteidigungshaushalt und das Sondervermögen

2014 haben sich die NATO Mitgliedsstaaten einstimmig darauf geeinigt in Zukunft 2 Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsproduktes in Verteidigung fließen zu lassen. Gemessen am aktuellen BIP müssten wir damit ca. 75 Milliarden Euro jährlich in den Verteidigungshaushalt stecken. Dagegen hat der Bundesfinanzminister in einem Entwurf den Verteidigungshaushalt für die kommenden Jahre auf 50 Milliarden Euro eingefroren. Das rechnerische Delta zwischen den bereitgestellten 50 und zugesagten etwa 75 Milliarden Euro muss nun noch, wenn Bundeskanzler Scholz seine Ankündigung wahrmachen möchte, geschlossen werden. Helfen soll dabei das Sondervermögen.

Geplant ist, dass das Sondervermögen noch vor der Sommerpause durch das Parlament beschlossen und im Grundgesetz verankert werden soll. Zu den Projekten, die mit den zusätzlichen Mitteln finanziert werden sollen, gehört die Nachfolge für den in die Jahre gekommenen Tornado durch den US-amerikanischen Tarnkappenbomber F-35 und zusätzliche Eurofighter. Kurz bevor steht wohl auch die Entscheidung über die Nachfolge beim Schweren Transporthubschrauber.

Geplant ist ebenfalls, dass mehr Schützenpanzer PUMA beschafft und die bestehende Flotte modernisiert werden soll. Auch den Kampfpanzer Leopard 2 möchte das Heer auf den neuen Stand bringen. Dazu denkt man derzeit über eine Großbestellung des Schweren Waffenträgers Boxer, im Gespräch sind Stückzahlen bis zu 700, nach. Zusätzlich soll dringen eine Verbesserung der Ersatzteillage für alle Systeme erreicht werden.

Noch zu Jahresbeginn war nicht klar ob einige dieser Projekte überhaupt realisierbar sein würden, da sie alle in Konkurrenz zueinander um einen immer schmaler werdenden Verteidigungshaushalt standen. Im Ergebnis der Prioritätsdiskussion sollte dagegen nun eine längerfristige Finanzierung der genannten Projekte sichergestellt sein. Dies ist ein wichtiger Fortschritt.

Kein deutsches Phänomen

Deutschland ist allerdings nicht der einzige Europäische Staat der in den vergangenen Jahrzehnten die Modernisierung seines Militärs konsequent verschlafen hat und es sich in ausreichender Distanz zum 2% Ziel der NATO bequem machte.

Wir erleben gerade in vielen Staaten der EU und NATO ein massives Umdenken. Insbesondere die Osteuropäischen Länder, direkt bedroht aufgrund Ihrer geografischen Nähe zum Aggressor, aber auch Staaten wie Italien, Norwegen und die Niederlande planen neues Material für ihre Streitkräfte zu beschaffen. Zusätzlich wird in Österreich über die Modernisierung von Panzern, in Osteuropa über die Notwendigkeit neuer Luftabwehrsysteme und in den Niederlanden über eine verstärkte Integration in die Deutsche Kommandostruktur diskutiert, Hinzu kommen die Wünsche der baltischen Staaten nach permanenter Stationierung von NATO Truppen auf ihrem Territorium.

Zusammengefasst werden diese Entwicklungen in Deutschland und unseren Nachbarstaaten zu einem starken Nachfrageimpuls für die deutsche Verteidigungswirtschaft führen. Jetzt muss es darum gehen, die personellen Kapazitäten nach jahrelangem Abbau wieder aufzufüllen und die Lieferketten auf die steigenden Bedarfe auszurichten. Je früher politische Klarheit über die Auswahl der zu beschaffenden Plattformen besteht und je schneller die politischen Willensbekundungen vom Bundesverteidigungsministerium in belastbare Bestellungen umgewandelt werden, desto schneller wird die Industrie das dringend erforderliche Material anschaffen können.

Das Bahntechnikunternehmen Alstom hat VINCORION mit der Lieferung von 41 Hilfstraktionsantrieben für seine Last-Mile-Lokomotiven beauftragt. Das Auftragsvolumen umfasst rund 5,8 Millionen Euro.

Die sogenannten Last-Mile-Aggregate von VINCORION kommen in elektrischen Lokomotiven zum Einsatz, die zusätzlich zum elektrischen Antrieb mit Diesel-Verbrennungsmotoren ausgestattet sind. Auf dieses Weise werden die Lokomotiven weiterhin mit Strom versorgt, wenn die Oberleitungsversorgung ausfällt oder wenn diese – wie üblicherweise auf den ersten und letzten Kilometern einer Bahnstrecke – nicht vorhanden ist.

Passgenaue Last-Mile-Aggregate aus Altenstadt in Bayern

Die Last-Mile-Aggregate von VINCORION zeichnen sich durch eine kompakte Ausführung für die passgenaue Integration im Lokomotivinnenraum aus. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Bereich passgenauer Energielösungen im Bahnmarkt, ist VINCORION Marktführer im Bereich der Hilfsaggregate. Diese sind in verschiedenen Abgasstufen verfügbar und werden von VINCORION am Unternehmensstandort im bayerischen Altenstadt.

Mehr als 60 Jahre Erfahrung in Luftfahrt, Wehrtechnik und Bahnindustrie

Das Technologieunternehmen VINCORION verfügt über mehr als 60 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von Generatoren und hybride Energiesysteme sowie Hebe- und Stabilisierungslösungen für zivile und militärische Plattformen in der Luft, an Land und im Wasser. Zu den Kunden von VINCORION gehören in erster Linie Systemhäuser in den Märkten Luftfahrt, Sicherheit und Verteidigung sowie Bahn.

Über VINCORION

VINCORION ist eine Marke des Technologiekonzerns Jenoptik mit Ausrichtung auf mechatronische Lösungen und Produkte sowie die verbundenen Dienstleistungen.
Als Partner der Industrien Luftfahrt, Sicherheits- und Verteidigungstechnik sowie Bahn blickt VINCORION auf über 60 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte. VINCORION entwickelt und produziert aus einem intensiven Dialog heraus auf Basis eigener Produktplattformen maßgeschneiderte Lösungen für die spezifischen Anforderungen seiner Kunden.
Das Portfolio umfasst einzelne Baugruppen, die von Kunden in deren Produkte integriert werden, komplette Systeme und Endprodukte. Die Kompetenzfelder sind: Antriebs- und Energiesysteme, Stabilisierungssysteme und Luftfahrtsysteme. Ein leistungsfähiger Kundendienst bietet Betreuung und Service über die jahrelange Nutzung eigener und dritter Produkte.
Mit rund 775 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Standorten in Deutschland, den USA, Japan und Korea erwirtschaftete VINCORION 2020 rund 151,7 Mio. Euro Umsatz.

Weitere Informationen finden Sie unter www.vincorion.com sowie auf Twitter und LinkedIn.

Das Technologieunternehmen VINCORION baut das Wartungs- und Instandhaltungsangebot für eigene Lösungen und Produkte Dritter aus.

Seit Anfang 2021 hat VINCORION bereits rund 1,5 Millionen Euro in die Entwicklung des Geschäftsbereichs Maintenance, Repair and Overhaul (MRO) sowie in die technische Ausstattung von Werkstätten investiert. Weitere Investitionen befinden sich in der Vorbereitung.

Zu den größten Einzelanschaffungen zählt ein Generatorenprüfstand für rund 700.000 Euro. Darüber hinaus soll in diesem Jahr eine moderne Selektivlötanlage für die Leiterplattenfertigung angeschafft werden. Die moderne Lötanlage kostet rund eine halbe Million Euro und ermöglicht die Erstellung individueller Programme und damit mehr Flexibilität, um auf Kundenwünsche zu reagieren. Punktuelle Lötstellen lassen sich durch das Selektivlöten zudem schneller und präziser umsetzen als mit anderen Lötverfahren.

Strategische Weiterentwicklung von MRO-Services für Produkte anderer Anbieter

„Unsere Ingenieure und Techniker verfügen über teilweise einmaliges Wissen über Energiesysteme und mechatronische Komponenten, die seit mehreren Jahrzehnten im Einsatz sind“, erklärt Stefan Stenzel, Managing Director von VINCORION. „Diese Stärke möchten wir strategisch auch auf Produkte von Firmen ausweiten, die in Deutschland und Europa keine umfassenden MRO-Services vorhalten. Gleichzeitig setzen wir ein deutliches Signal, dass wir unseren Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Plattformen hinweg als zuverlässiger Partner zu Seite stehen.“

Der Fokus von VINCORION liegt auf innovativen Energie- uns Stabilisierungssystemen in sicherheitskritischen Anwendungsbereichen, darunter Generatoren, elektrische Motoren und Antriebe, Aggregate, Leistungselektronik und hybride Energiesysteme, die in der Luftfahrt, in Sicherheit und Verteidigung sowie im Bahnbereich zum Einsatz kommen.

Über VINCORION

VINCORION ist eine Marke des Technologiekonzerns Jenoptik mit Ausrichtung auf mechatronische Lösungen und Produkte sowie die verbundenen Dienstleistungen.
Als Partner der Industrien Luftfahrt, Sicherheits- und Verteidigungstechnik sowie Bahn blickt VINCORION auf über 60 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte. VINCORION entwickelt und produziert aus einem intensiven Dialog heraus auf Basis eigener Produktplattformen maßgeschneiderte Lösungen für die spezifischen Anforderungen seiner Kunden.
Das Portfolio umfasst einzelne Baugruppen, die von Kunden in deren Produkte integriert werden, komplette Systeme und Endprodukte. Die Kompetenzfelder sind: Antriebs- und Energiesysteme, Stabilisierungssysteme und Luftfahrtsysteme. Ein leistungsfähiger Kundendienst bietet Betreuung und Service über die jahrelange Nutzung eigener und dritter Produkte.
Mit rund 775 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Standorten in Deutschland, den USA, Japan und Korea erwirtschaftete VINCORION 2020 rund 151,7 Mio. Euro Umsatz.

Weitere Informationen finden Sie unter www.vincorion.com sowie auf Twitter und LinkedIn.

Ganze Dörfer unter Wasser, Menschen ohne Trinkwasserversorgung und ohne Strom, zerstörte Existenzen: Uns allen sind die Bilder der Flutkatastrophe im Ahrtal noch in Erinnerung. Es war bei weitem nicht die erste Katastrophe dieser Art. Und doch hat sie besonders unterstrichen, wie wichtig die reibungslose Arbeit und beste Ausstattung des Katastrophenschutzes ist. Aber auch Corona oder die Flüchtlingsbewegungen 2015 und aktuell bedingt durch den Krieg in der Ukraine unterstreichen den Stellenwert des Bevölkerungsschutzes. Was sich die Einsatzkräfte wünschen und was sie dringend benötigen, hat uns THW-Ehrenamtler und VINCORION-Mitarbeiter David Templin erklärt.

Deutschland diskutiert über die Sicherheits- und Verteidigungsinfrastruktur im eigenen Land. Eine richtige, wichtige Diskussion. Aber sie zeigt nur eine Seite. Denn die Mängelliste ist auch im Zivil- und Katastrophenschutz lang. Mit Ende des Kalten Krieges wurden die Investitionen stark heruntergefahren, die Ausstattung auf das Nötigste reduziert und seit Ende der Wehrpflicht auch das Personal abgebaut. Dass es die „Zeitenwende“ – ein sofortiges Umdenken mitsamt nachhaltiger Stärkung – nun nicht nur in der Verteidigung sondern gerade auch im Bevölkerungsschutz braucht, darauf hatte kürzlich DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt gedrängt. Und David Templin kann das nur unterschreiben.

Ohne Strom und Trinkwasser

Wann immer es die Zeit zulässt (oder eigentlich auch nicht), ist der Produktmanager beim THW aktiv, hilft ehrenamtlich bei der Ausbildung des Nachwuchses und vor Ort in Katastrophenfällen. Bei Großbränden, Unwetterschäden und Evakuierungen war er bereits im Einsatz. An seinen ersten größeren Einsatz beim Hochwasser 2008 in Bayern erinnert sich David Templin noch genau. Auch da waren bereits viele Bausteine der THW-Ausbildung gefragt. „Aber das Ausmaß der Zerstörung und die Größe des Krisengebietes im Ahrtal 2021 war so immens – auf dieses Ereignis war niemand wirklich vorbereitet“, erzählt er. Durch zerstörte Brücken, Kanäle und auch Stromtrassen waren ganze Dörfer, Stadtteile und Straßenzüge ohne jegliche Infrastruktur. „Es gab keine Beleuchtung, keine Trinkwasserzufuhr, keine Möglichkeiten zum Abpumpen von Abwasser.“

Knappe Ressourcen, enormer Bedarf

Als David Templin eine Woche nach der Katastrophe an den Einsatzort kommt, übernimmt er die Koordination der Logistikaufgaben. „Um die Stromversorgung wiederherzustellen, mussten sämtliche Leitungen, Verteiler und Hausanschlüsse gereinigt, instandgesetzt und geprüft werden. Das bedeutet, dass teilweise Tage, Wochen oder Monate einzelne Häuser keinen Strom haben“, erklärt er. Übergangsweise stellen die Einsatzkräfte an zentralen Stellen Stromerzeuger mit Lichtmasten auf. Für größere Abnehmer, z.B. Kläranlagen, wurden teilweise über Wochen temporäre Stromerzeugeranlagen aufgestellt, in Betrieb genommen und betreut. In den ersten drei Wochen waren mehr als 4.000 Einsatzkräfte über 70.000 Stunden im Einsatz. Mit 5.000 Meter Stromkabel und über 300.000 Liter Dieselkraftstoff wurde die Notversorgung gewährleistet. Und weil das wahnsinnig schnell gehen muss, stoßen die Strukturen des Bevölkerungsschutzes an ihre Grenzen.

Auf große Katastrophen nicht vorbereitet

„Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte sind gut trainiert und der Baukasten, die die unterschiedlichen Einsatzszenarien abdeckt, ist schon gut gefüllt. Allerdings nur für kleinere Einsätze und nicht für große Katastrophen. Gerade bei Schutzausrüstung oder Infrastruktur wie Digitalfunk und Notstromversorgung gibt es noch viel Luft nach oben“, beschreibt David Templin. Was er sich dabei wünscht, ist mehr Pragmatismus und weniger Bürokratie: „Sowohl bei der generellen Ausstattung als auch im akuten Einsatzfall sind die Beschaffungswege einfach zu lang und zu kompliziert. Ein Beispiel: Um einsturzgefährdete Gebäude oder Infrastruktur zu sichern, benötigt man Rüstholz. Und das im Einsatz auch kurzfristig. In der Theorie müsste ich mir drei Angebote einholen, statt direkt vor Ort den nächsten Anbieter anzusteuern. Das kostet aber natürlich unnötig Zeit und ist nicht praktikabel.“ Gleiches gilt für teilweise veraltete Technik oder gesuchte Goldrandlösungen, etwa bei der mobilen Stromversorgung. „Wenn es schon eine moderne, funktionsfähige Lösung am Markt gibt, sollte man darauf auch direkt zurückgreifen können“, sagt David Templin. Wenn sowohl infrastrukturell als auch materielle und personell alle Voraussetzungen gegeben sind, könne sich auch die Bundeswehr wieder stärker auf ihre Kernaufgabe konzentrieren – die nationale Verteidigung. „Es ist zwar gut, dass die Kameradinnen und Kameraden mit anpacken, aber dass sie es müssen, zeigt die Lücke im Katastrophenschutz deutlich auf.“

Unterstützung ist das A und O

Wie gut die vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Einsatzkräfte beim THW durch ihre Ausbildung sind, zeigt ihr Umgang in Krisensituationen auch ohne die perfekte Ausstattung. Da sind manchmal Kreativität und Weitsicht gefragt. Durch seine Tätigkeit als Produktmanager David Templin einen guten Marktüberblick und kennt sowohl die Bedürfnisse des Anwenders als auch die technischen Möglichkeiten, etwa bei der Stromversorgung. „Das hilft mir auf beiden Seiten natürlich enorm. So ist mein Hobby zum Beruf und umgekehrt geworden.“ Und doch bleibt bei dieser Doppelbelastung natürlich kaum Zeit für andere Dinge. „Deshalb bin ich froh, dass mein Arbeitgeber mich in meinem Ehrenamt so unterstützt und dahintersteht, wenn der Funkmeldeempfänger klingelt und ich kurzfristig zum Einsatz gerufen werde oder auch länger ausfalle, wie während der Flutkatastrophe“, sagt David Templin. „Und ohne die Unterstützung meiner Frau wäre dieser Einsatz auch unvorstellbar.“ Und wenn es die Zeit zulässt, hat er noch ein weiteres Hobby: die Arbeit an seinem Familienhaus.

Das Technologieunternehmen VINCORION ist in das Boeing Premier Bidder Program von Boeing aufgenommen worden.

Das Programm würdigt Lieferanten von Boeing Commercial Airplanes und Boeing Global Services, die konstant gute Leistungen erbringen und so die Performance und den Einsatz von Boeing für die Bereiche Sicherheit, Qualität und Integrität stärken.
Das Programm bietet Premier Bidder-Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Geschäftsbeziehungen zu Boeing auszubauen. Dazu gehört auch, dass sie auf bevorstehende Ausschreibungen aufmerksam gemacht und zu Programmkonferenzen mit wichtigen Führungskräften der Lieferkette eingeladen werden.
Das Technologieunternehmen VINCORION gehört zu den rund 140 Zulieferern, die die für die Aufnahme in das Premier Bidder Program erforderlichen Qualitäts-, Liefer- und Leistungskriterien erfüllt haben und aufrechterhalten. Das Unternehmen stellt Heizkomponenten für das Boeing 737-Programm her, die die Vereisung von Teilen des Wassersystems verhindern.

Über VINCORION

VINCORION ist eine Marke des Technologiekonzerns Jenoptik mit Ausrichtung auf mechatronische Lösungen und Produkte sowie die verbundenen Dienstleistungen.
Als Partner der Industrien Luftfahrt, Sicherheits- und Verteidigungstechnik sowie Bahn blickt VINCORION auf über 60 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte. VINCORION entwickelt und produziert aus einem intensiven Dialog heraus auf Basis eigener Produktplattformen maßgeschneiderte Lösungen für die spezifischen Anforderungen seiner Kunden.
Das Portfolio umfasst einzelne Baugruppen, die von Kunden in deren Produkte integriert werden, komplette Systeme und Endprodukte. Die Kompetenzfelder sind: Antriebs- und Energiesysteme, Stabilisierungssysteme und Luftfahrtsysteme. Ein leistungsfähiger Kundendienst bietet Betreuung und Service über die jahrelange Nutzung eigener und dritter Produkte.
Mit rund 775 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Standorten in Deutschland, den USA, Japan und Korea erwirtschaftete VINCORION 2020 rund 151,7 Mio. Euro Umsatz.

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Der Erfolg von VINCORION hat viele Gesichter. Wir wollen in unserer Interviewreihe einen Einblick in unseren Arbeitsalltag geben und Ihnen zeigen, wie vielfältig die Aufgabenbereiche und Karrierechancen sind. Heute stellen wir vor:

Söll, Christoph, Softwareentwickler
Abteilung: ENG-S
Unternehmensbereich: Power Systems
Standort: Altenstadt

Was ist Deine Aufgabe bei VINCORION?

Ganz generell? Software entwickeln. 🙂 Im Detail ist es sehr abwechslungsreich, weil für jedes Projekt etwas anderes benötigt wird. Als Softwareentwickler bin ich für alles da – mal mehr für hardwarenahe Entwicklung und mal mehr für das Frontend. Für mich ist das genau das Richtige, da mir so nie langweilig wird. Generell ist der Anteil an Embedded Programmierung höher.

Welche Ausbildung und Berufserfahrung hast Du?

Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme gemacht. Danach habe ich noch ein halbes bis dreiviertel Jahr als Facharbeiter gearbeitet, bis ich dann weiter auf die Schule gegangen bin. Dort habe ich das Fachabitur nachgeholt und anschließend den Bachelor in Elektro- und Informationstechnik an der HS Kempten absolviert. Seit 1,5 Jahren arbeite ich nun bei VINCORION als Softwareentwickler.

Welche Fähigkeiten sollte man für Deine Aufgabe mitbringen? Welche besonderen Fertigkeiten hast Du im Rahmen Deiner Ausbildung dafür gelernt?

Da ich viel embedded, also hardwarenah arbeite, sind elektrotechnische Kenntnisse ein großer Vorteil. Natürlich sollte man als Softwareentwickler auch Programmieren können. 😉 Meine Vorkenntnisse hierfür waren vor allen die Programmiersprachen C, C# und Visual Basic, sowie ein bisschen JavaScript. Keine größeren Vorkenntnisse hatte ich in HTML / CSS und Java. Aber dafür habe ich dann auch ein bisschen Einarbeitungszeit bekommen.
Darüber hinaus sollte man auf jeden Fall teamfähig sein. Ein Softwareentwickler arbeitet nicht alleine in irgendeinem dunklen Kämmerchen, sondern mit einem Team von anderen Ingenieuren zusammen.

Mit wem arbeitest Du typischerweise zusammen?

Da unsere Software in den meisten Fällen sehr hardwarenah ist, sind die Kolleginnen und Kollegen aus der Elektronik oft eine der ersten Ansprechpartner in vielen Projekten. Darüber hinaus habe ich auch viel Austausch mit unseren Systemingenieurinnen und Systemingenieuren, vor allem wenn es um die Integration in den Projekten geht. Da das Wort Projekt schon ein paar Mal gefallen ist: mit unseren Projektleitenden gibt es natürlich auch einen Austausch. Ab und zu helfe ich auch den Kolleginnen und Kollegen im Prüffeld bei einer Fehlersuche oder Inbetriebnahme.

Gibt es aktuell eine besondere Aufgabe (Projekt), an der Du arbeitest?

In den letzten Monaten habe ich viel für unser mobiles Energiemanagementprojekt PPM modular gearbeitet. Zu meinen Aufgaben hierfür gehörten unter anderem die Ablaufsteuerung und die Displaysoftware. Darüber hinaus bin ich auch in vielen unsere HMI Upgrades (Human-Machine Interface) involviert. Hierzu liegen meine Aufgaben in der Erstellung einer Display Oberfläche (Frontend), das Einrichten des Displayrechners (Betriebssystemauswahl, IP-Konfiguration) sowie die dazugehörige Controllerprogrammierung.

Wie läuft ein typischer Arbeitstag bei Dir ab?

Einen typischen Arbeitstag gibt es durch die vielfältigen Projekte eigentlich nicht. In der Regel komme ich zwischen 8:00 und 8:30 Uhr auf Arbeit. Dann starte ich mit Organisatorischem – E-Mails, Rücksprache mit Kolleginnen und Kollegen. Anschließend arbeite ich am Projekt, bevor es 12 Uhr dann mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen in die Mittagspause geht. Nachmittags gibt es öfter Projektbesprechungen oder ich arbeite am Projekt weiter, bevor der Arbeitstag normalerweise zwischen 16:30 Uhr und 17:30 Uhr endet.

Wenn wir Dich an Deinem Arbeitsplatz besuchen, wie sieht dieser aus?

Oh weh. Meisten recht chaotisch. Auf dem einen Schreibtisch stehen mein Laptop und meine Monitore, ein Block und die Hardware, an der ich aktuell programmiere. Auf dem anderen Schreibtisch steht viel Hardware von anderen Projekten rum, damit diese, wenn nötig, gleich zur Hand sind. Und eine Menge Leitungen für alles Mögliche… Alles in allem ein geordnetes Chaos. 🙂

Was hast Du Dir für Deine berufliche Zukunft vorgenommen?

Für meine berufliche Zukunft habe ich auch weiterhin vor, das zu machen, was mir aktuell gefällt. Und aktuell ist das Programmieren/Softwareentwicklung. Aber wer weiß, vielleicht will ich in Zukunft doch wieder eher in Richtung Elektrotechnik.

Produktmanager und Entwickler sind stets auf der Suche nach frischen Idee oder arbeiten an Verbesserungen ihrer Lösungen. Eine „Berufskrankheit“ im besten Sinne. Doch eine zukunftsfähige Innovation muss auch wirtschaftlich sein. Gesucht wird also ein Diamant. Für Insights gehen wir heute gemeinsam mit Ihnen auf Schatzsuche.

Mutig treten sie vor die Jury, pitchen ihr Herzensprojekt und sich selbst, hoffen auf Unterstützung und die Fortsetzung ihres Traums: Die Höhle der Löwen ist inzwischen ein international erfolgreiches Fernsehformat. Wer fiebert nicht gern mit, wenn Tüftler und Geschäftsleute ihre Ideen und Produkte vorstellen und damit vor großen Investoren gegeneinander antreten? Denn am Ende ist es genau das: ein Wettbewerb um die besten Ideen und die damit verbundene Finanz- und Know-how-Spritze, die sich die Gründerinnen und Gründer so sehnlich erhoffen. Diesen Wettbewerb gibt es – wenngleich nicht ganz so erfolgreich – inzwischen auch andersherum. Die sogenannten „Fuck up Nights“ erzählen vom Scheitern, vom Wiederaufstehen, von Fehlern und Learnings.

Nicht jedem Impuls folgen

Diese ganz unterschiedlichen Formate beschreiben den Innovationsprozess in einem Unternehmen in all seinen Facetten eigentlich ganz gut: Eine Idee, ein Trend, ein Konzept, ein Versuch und dann das Match oder ein No-Match. Für Unternehmen geht es dabei häufig um die künftige Marktpositionierung – und ums Überleben. „Innovation selbst ist kein Mehrwert, wenn er keinen Kundennutzen hat“, betont Christoph Krüger-Leineweber, Vice President Engineering bei VINCORION. „Und diesen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen, damit auch der Markt für die Idee da ist, fällt in unserer schneller werdenden Industriewelt auf gleichzeitig recht behäbigen Märkten zunehmend schwer. Da geht es um die Balance dazwischen, hellwach und offen zu sein, aber nicht jedem Daniel-Düsentrieb-Impuls zu folgen.“

Die gemeinsame Vision im Blick

Keine leichte Aufgabe für leidenschaftliche Ingenieure und Produktmanager. „Eine Innovation mit großem Geschäftspotenzial ist sehr selten. Das ist genau der Diamant, nach dem wir suchen“, erklärt Daniel Zeitler, Leiter des Produktmanagements. Für diese Suche braucht es im projektgetriebenen Tagesgeschäft genügend Raum für Kreativität und das richtige Sparring vom Team, von anderen Bereichen und am Ende auch vom Management. „Und es braucht starke Treiber, die das Projekt im Laufe des Innovationsprozesses weiter nach vorne führen, den Weg kritisch hinterfragen aber dabei die gemeinsame Vision nie aus den Augen verlieren.“ Denn, so ist sich Daniel Zeitler sicher, Frustration entsteht vor allem dort, wo es kein klares, gemeinsames Ziel gibt. „Das heißt für einen Mittelständler wie VINCORION auch, dass er sich auf wenige, zündende Innovationsprojekte beschränken muss, die dann kapazitätsadäquat umgesetzt werden können“, ergänzt Christoph Krüger-Leineweber. Ein bisschen wie in der Höhle der Löwen also, wenn die Ideen intern gegeneinander ins Rennen gehen.

Innovation als Kettenreaktion

Setzen sie sich durch, können diese Ideen dann sogar weitere ungeschliffene Diamanten ans Tageslicht fördern. So ist aus einem Kundenprojekt zur hybriden Stromversorgung die Grundlage für das mobile Energiemanagementsystem PPM modular entstanden – über die Zeit gereift aus bestehenden Projekten und Produkten. Und auch lang etablierte Produkte können mit neuen Anforderungen oder unter anderen Blickwinkeln nochmal frischen Wind in den Innovationsprozess eines Unternehmens bringen. Mit all seiner Windenkompetenz und den Erfahrungswerten von Anwendern und Kunden aus dem Rettungshubschrauber-Bereich konnte VINCORION die Geburtsstunde der nächsten Generation der Rettungswinde einläuten. Im kommenden Jahr muss diese sich in der Zulassung beweisen. „Dann haben wir die Chance auf einen richtig gut geschliffenen Diamanten“, blickt Daniel Zeitler voraus. Die notwendige Extrameile geht das Projektteam dafür gern. Denn am Ende braucht es neben allen unternehmerischen Faktoren genau diese Begeisterung, um vor der Jury und auf dem Markt zu bestehen.

Photo 1, Photo 2: Christoph Krüge-Leineweber, Daniel Zeitler

Namen lösen in uns etwas aus, prägen sich ein, schaffen eine Bindung. Das gilt nicht nur für Menschen. Gerade auch in Unternehmen wollen die Namen von Serviceleistungen und Produkten mindestens so gut überlegt sein, wie von der Marke insgesamt. Denn einmal eingeprägt verknüpfen wir den Namen über Jahre hinweg mit bestimmten Assoziationen. Ein entscheidender Prozess also auch bei VINCORION.

Ein guter Marken- oder Produktname sollte mindestens fünf Anforderungen erfüllen: er muss gut zu verstehen sein, er muss prägnant sein, er sollte beim Lesen eine Emotion auslösen, er sollte einen schönen Klang bzw. eine positive Assoziation haben und er sollte natürlich einmalig sein.

Zu letzterem fällt mir eine Begebenheit ein, die zwar schon etwas zurückliegt, aber immer noch aktuell ist. Damals verbrachte ich die meiste Zeit draußen zusammen mit den anderen Kindern in meiner Siedlung. Als es mittags aus einem der Fenster schallte: „Petra, Mittagessen ist fertig.“, schauten sich drei Mädchen kichernd an. Trapp, trapp, trapp ging es die Treppe hoch und vor der überraschten Mutter standen drei hungrige Kinder. Und auch während meiner Schulzeit war meine Klassenlehrerin immerhin so schlau, uns Petras, Sabines, Thorstens und Olivers mit einem Zusatz zu versehen, um klar zu unterscheiden, wer an die Tafel kommen sollte.

Nennen wir das Kind beim Namen

Wir bei VINCORION haben uns entschlossen, die Namen unserer Produkte auf den Prüfstand zu stellen: Erfüllen die Namen die fünf genannten Punkte? Transportieren sie das, was im jeweiligen Produkt steckt? Machen die Namen Spaß? Fügen sie etwas hinzu?
Um es vorweg zu nehmen, wir haben unseren Kindern äh den Produkten neue Namen gegeben. Und sie dadurch sogar ein bisschen lebendiger gemacht. Denn mit ihrem Namen kommunizieren sie plötzlich sogar – mit uns und mit unseren Kunden. Das macht richtig Spaß. Schließlich steckt in ihnen ja auch all das, was uns als Unternehmen ausmacht: Herzblut, Leidenschaft, Begeisterung.

Produkte mit Charakter

Eine interne Runde, bestehend aus Expertinnen und Experten der Bereiche Produktmanagement und Kommunikation hat intensiv gebrainstormt, diskutiert, argumentiert, ausgewählt, wieder verworfen und am Ende ein für die VINCORION Produktfamilie stimmiges Namenskonzept entwickelt.

Jeder unserer Produktnamen setzt sich heute aus drei Elementen zusammen: einer Abkürzung für die Produktgattung: EPG für Electric Power Generator. Oder ERH für Electric Rescue Hoist. Dann ein Attribut, das den jeweiligen Charakter des Produktes hervorhebt: husky für einen starken, kraftvollen Generator oder supervisor für eine überwachende Control Unit etwa. Und drittens das hochgestellte V wie VINCORION – ein Brandsignal, das im besten Sinne merkwürdig ist, weil es auffällt.

Ach ja, meine Kinder heißen übrigens Luke und Mara. Einmal rufen hat auch bei ihnen des Öfteren nicht ausgereicht. Das lag aber nie an ihren Namen.

Das Technologieunternehmen VINCORION unterstützt die Eislaufabteilung der EA Schongau Mammuts als offizieller Sponsor. Der Verein aus Schongau tritt in der laufenden Eishockeysaison mit zwei Senioren- sowie sechs Nachwuchsmannschaften an, darunter mit der ersten Mannschaft in der höchsten Spielklasse Bayerns, der Bayernliga.

„Die EA Schongau Mammuts verkörpern die große Leidenschaft der Region für den Eishockeysport und bringen dabei Ehrgeiz, Tradition und Teamwork aufs Eis – allesamt Werte, mit de-nen wir uns als engagiertes Unternehmen aus der Region sehr gut identifizieren können“, erklärt Christoph Krüger-Leineweber, Vice President Engineering bei VINCORION und Geschäftsführer des Standorts in Altenstadt. „Dass gleich mehrere unserer über 200 Mitarbeitenden aus Altenstadt im Verein aktiv sind, stärkt die Verbindung natürlich besonders.“

Zentrum des lokalen Eissports in Schongau und Umgebung
Die EA Schongau Mammuts blicken auf eine lange Tradition im bayerischen Eishockeysport zurück. Die erste Herrenmannschaft des Vereins kämpft derzeit um die Spitzenpositionen in der Bayernliga und befindet sich damit auf Kurs für die Meisterrunde. Über den aktiven Spielbetrieb hinaus betreibt die 1951 gegründete EA Schongau Mammuts das Eisstadion in Schongau und engagiert sich für die Förderung des Eissports insbesondere für Kinder und Jugendliche.

Technologielieferant für Luftfahrt, Sicherheit und Verteidigung sowie Bahn
Das Technologieunternehmen VINCORION entwickelt und fertigt Generatoren und hybride Energiesysteme sowie Hebe- und Stabilisierungslösungen für zivile und militärische Plattformen in der Luft, an Land und im Wasser. Zu den Kunden von VINCORION gehören in erster Linie Systemhäuser in den Märkten Luftfahrt, Sicherheit und Verteidigung sowie Bahn. Am Standort in Altenstadt beschäftigt das Unternehmen rund 220 Mitarbeitende.

Über VINCORION

VINCORION ist eine Marke des Technologiekonzerns Jenoptik mit Ausrichtung auf mechatronische Lösungen und Produkte sowie die verbundenen Dienstleistungen.
Als Partner der Industrien Luftfahrt, Sicherheits- und Verteidigungstechnik sowie Bahn blickt VINCORION auf über 60 Jahre erfolgreiche Unternehmensgeschichte. VINCORION entwickelt und produziert aus einem intensiven Dialog heraus auf Basis eigener Produktplattformen maßgeschneiderte Lösungen für die spezifischen Anforderungen seiner Kunden.
Das Portfolio umfasst einzelne Baugruppen, die von Kunden in deren Produkte integriert werden, komplette Systeme und Endprodukte. Die Kompetenzfelder sind: Antriebs- und Energiesysteme, Stabilisierungssysteme und Luftfahrtsysteme. Ein leistungsfähiger Kundendienst bietet Betreuung und Service über die jahrelange Nutzung eigener und dritter Produkte.
Mit rund 775 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an Standorten in Deutschland, den USA, Japan und Korea erwirtschaftete VINCORION 2020 rund 151,7 Mio. Euro Umsatz.

Weitere Informationen finden Sie unter www.vincorion.com sowie auf Twitter und LinkedIn.

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